hier, bei uns
Nein, in diesem Beitrag soll es nicht darum gehen, daß ich noch immer darübr stolpere, wenn die Schweizer da sagen, obwohl sie hier meinen. In meinem Sprachgebrauch ist da weit entfernt und hier ist nah bei mir. Die Schweizer sagen da für die Nähe und dort für die Ferne, Wörter, die ich beide für Ferne verwende. Das führt zu feinsten Mißverständnissen kann ich sagen. Aber darum soll es ja eben nicht gehen...
Es geht in diesem Beitrag um meine flexible Verwendung der Worte "hier" und "bei uns". Je nach dem, mit wem ich spreche, meine ich damit Deutschland oder die Schweiz, mal Berlin, mal Basel. Ab und an spreche ich in meiner schweizer Wohnung von "hier", obwohl ich Deutschland meine. Erkläre ich sie damit zum exteritorialem Gebiet? Ab und an spreche ich im deutschen Museum von "hier" und rede aber gerade über die Schweiz. Das ist mit "bei uns" ganz das gleiche und soll entweder "in Berlin" heißen oder "hier unten", ich verwirre meine Gesprächspartner zunehmend, obwohl ich ganz genau weiß, welchen Gegensatz ich gerade betonen will. Ist das ein Anzeichen von Identitätsveränderung?
Es geht in diesem Beitrag um meine flexible Verwendung der Worte "hier" und "bei uns". Je nach dem, mit wem ich spreche, meine ich damit Deutschland oder die Schweiz, mal Berlin, mal Basel. Ab und an spreche ich in meiner schweizer Wohnung von "hier", obwohl ich Deutschland meine. Erkläre ich sie damit zum exteritorialem Gebiet? Ab und an spreche ich im deutschen Museum von "hier" und rede aber gerade über die Schweiz. Das ist mit "bei uns" ganz das gleiche und soll entweder "in Berlin" heißen oder "hier unten", ich verwirre meine Gesprächspartner zunehmend, obwohl ich ganz genau weiß, welchen Gegensatz ich gerade betonen will. Ist das ein Anzeichen von Identitätsveränderung?
Nachtreise - 24. Jul, 21:05
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