Die Schweiz zerschlagen
Ich weiß nicht, wie viel man in Deutschland davon mitbekommt, aber in der Schweiz geht es zur Zeit hoch her. Letzte Woche kam es zum bisherigen Höhepunkt der schon über ein Jahr andauernden Libyenkrise. Es war bekannt geworden, daß der Libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi bei der UNO den offiziellen Antrag gestellt hatte, die Schweiz unter ihren Nachbarstaaten Deutschland, Frankreich und Italien aufzuteilen. Eine unglaubliche, nahezu satirische Forderung in meinen Augen. Die UNO konnte anhand ihrer Statuten, die ein derartiges Vorgehen gegen einen Mitgliedsstaat ausschließen, eine offizielle Abstimmung über diesen Antrag abwenden.
Aber da werden die Urängste der Schweizer schwer getroffen, als kleines sprachlich zersplittertes Land umringt von größeren Nationalstaaten ist das wohl von jeher eines der Schreckensszenarien.
Das Ganze hatte natürlich einen Vorlauf, als im Juni 2008 Gaddafis Sohn Hannibal mit seiner Verlobten in Genf weilte und bei der dortigen Polizei ein Hilferuf einging, daß die beiden mehrere Angestellte verprügelt hätten. Bei ähnlichen Delikten in Paris und Spanien haben die Leibwächter von Hannibal die jeweiligen Polizeitruppen abwehren können, in Genf siegte aber die dortige Polizei, befreite die Opfer und inhaftierte Hannibal.
Darauf hin drehte Libyen den Ölhahn für die Schweiz zu, ließ Flüge aus der Eidgenossenschaft nicht mehr landen, entzog schweizer Firmen in Libyen die Konzessionen und nahm zwei schweizer Geschäftsleute fest, die bis heute nicht ausreisen durften.
Ab 15. September hat Libyen übrigens die Leitung der UNO inne.
Hier hat die gesamte Affäre wieder den Zusammenhalt zwischen den bünzligen Deutschschweizern, den alternativen Romands und den anarchistischen Tessinern gestärkt.
Aber da werden die Urängste der Schweizer schwer getroffen, als kleines sprachlich zersplittertes Land umringt von größeren Nationalstaaten ist das wohl von jeher eines der Schreckensszenarien.
Das Ganze hatte natürlich einen Vorlauf, als im Juni 2008 Gaddafis Sohn Hannibal mit seiner Verlobten in Genf weilte und bei der dortigen Polizei ein Hilferuf einging, daß die beiden mehrere Angestellte verprügelt hätten. Bei ähnlichen Delikten in Paris und Spanien haben die Leibwächter von Hannibal die jeweiligen Polizeitruppen abwehren können, in Genf siegte aber die dortige Polizei, befreite die Opfer und inhaftierte Hannibal.
Darauf hin drehte Libyen den Ölhahn für die Schweiz zu, ließ Flüge aus der Eidgenossenschaft nicht mehr landen, entzog schweizer Firmen in Libyen die Konzessionen und nahm zwei schweizer Geschäftsleute fest, die bis heute nicht ausreisen durften.
Ab 15. September hat Libyen übrigens die Leitung der UNO inne.
Hier hat die gesamte Affäre wieder den Zusammenhalt zwischen den bünzligen Deutschschweizern, den alternativen Romands und den anarchistischen Tessinern gestärkt.
Nachtreise - 8. Sep, 14:44
357 mal gelesen