Sonntag, 5. September 2010

Vom Gefühl am Leben zu sein

Nun bin ich bald drei Jahre im Museum. Anfangs war ich oft soo müde und erschlagen von Arbeit und Verantwortung, dass ich nach dem späten Heimkommen müde auf die Couch gesunken bin. Was für ein Leben. Arbeit und Schlafen. An den freien tagen den Haushalt organisieren.

Am vergangenen Samstag war ich nach dem Umzug eines Freundes im Konzert der basel sinfonietta, die unter anderem die Kindertotenlieder spielten. Am Montag hatte ich Karten für das Luzern Festival mit dem Leipziger Gewandhausorchester und einem Schuhmannprogramm, am Dienstag habe ich mit einer Freundin bis Mitternacht Marmelade gekocht (für mich das erste Mal!), am Mittwoch hat das Kammerorchester Basel ein Konzert mit Händelarien gegeben, am Donnerstag war ich mit den Arbeitskollegen im Kino zu Mammuth und am gestrigen Samstag in Lausanne zur Hopper-Ausstellung und Freunde in Zürich besuchen...

Wie die Architektenfreundin richtig bemerkte: Dann merke ich, dass ich noch lebe.
So schön es im Museum auch sein kann, ich brauche ein draussen. Ist das ein Problem von Berufsanfängern?
565 mal gelesen

Als sozusagen mit dem Beruf verheiratete Assistentin gebe ich Dir recht. Es ist wirklich so.

Nachtreise - 16. Sep, 20:24

In einem Beruf, in dem man von 9-17 Uhr sturr etwas abarbeitet wäre das anders als in einem, der Spass macht... Oder?

Berlin, Basel und ich

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Zuletzt aktualisiert: 16. Sep, 08:38

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